S 1 Wiener Außenring Schnellstraße Schwechat bis Süßenbrunn (Tunnel Donau-Lobau)
Laut Bundesstraßengesetz ist die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße zwischen Schwechat und Süßenbrunn – mit dem Tunnel Donau-Lobau – als Lückenschluss im Regionenring um Wien vorgesehen.

Dadurch soll eine Entlastung für die stark frequentierten Strecken A 23 Südosttangente und A 4 Ost Autobahn zwischen der Bundeshauptstadt und dem Knoten Schwechat sowie für den 22. Wiener Gemeindebezirk erreicht werden. Die Gesamtlänge beträgt 19 Kilometer, davon sind 8,3 Kilometer Tunnel.
Mit der Spange Seestadt Aspern werden die Straßennetzes in der Donaustadt und der Ostregion (u.a. Stadtstraße Aspern) mit der S 1 angebunden.
Baubeginn erster Verwirklichungsabschnitt: Groß-Enzersdorf bis Knoten Süßenbrunn März 2026. Derzeit finden bauvorbereitende Maßnahmen zur Realisierung des ersten Verwirklichungsabschnitts nördlich der Donau von Groß-Enzersdorf bis Knoten Süßenbrunn statt.
Zweiter Verwirklichungsabschnitt: Tunnel Donau-Lobau
Für den zweiten Verwirklichungsabschnitt mit dem Lobautunnel hat das Bundesverwaltungsgericht einen Antrag an den EuGh gestellt, um zu klären, ob das Verfahren auch dem Unionsrecht entspricht. Weiters sind hier noch Wasserrechts- und Naturschutz-Verfahren zu führen. Ein Baubeginn ist daher frühestens ab 2030 möglich.
19 entscheidende Kilometer: Die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße und der Lobau-Tunnel

Berlin, Amsterdam, Madrid, Peking – zahlreiche Metropolen weltweit haben eines gemeinsam: Um sie herum führt ein Autobahnring, damit sie im Zentrum nicht im Verkehr ersticken. Dieses Ziel hat auch die Stadt Wien – der sogenannte Regionenring zwischen Schwechat und Groß-Enzersdorf soll geschlossen werden.
Was ist die S 1 und warum wird sie gebaut?
Die S 1 ist eine wichtige Umfahrungs- und Entlastungsstrecke, die den Großraum Wien verkehrstechnisch besser anbinden und stark frequentierte Achsen in der Stadt Wien und in den Umlandgemeinden entlasten wird. Mit diesem Bauvorhaben wird das fehlende, rund 19 Kilometer lange Teilstück des Regionenrings um Wien fertiggestellt und der Lückenschluss vollzogen. Damit hat auch Wien, genauso wie die anderen europäischen Großstädte, endlich eine Umfahrung. Die Strecke verläuft vom Knoten Schwechat bis nach Süßenbrunn und wird in zwei Abschnitten verwirklicht.
Wie lange wird der Bau voraussichtlich dauern?
Die Projektdauer ist auf mehrere Jahre ausgelegt. Ziel ist es natürlich, alle Abschnitte effizient und termingerecht umzusetzen. Mit der Freigabe für den Verkehr 2032 werden die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt, also des Freilandbereichs zwischen Groß-Enzersdorf und Süßenbrunn abgeschlossen sein, für den zweiten Abschnitt inklusive der Untertunnelung des Naturschutzgebietes Lobau rechnen wir mit einer Bauzeit von zehn Jahren. Der Baubeginn für den zweiten Abschnitt startet frühestens 2030.
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