Neue Maßnahmen zu Spritpreis-Senkung
Die Regierung hat sich auf weitere Schritte zur Senkung der Spritpreise verständigt. Die Mineralölsteuer soll gesenkt werden und die Gewinnmargen entlang der Wertschöpfungskette bei Treibstoffen sollen eingefroren werden, wie die ÖVP/SPÖ/NEOS-Koalition nach dem Ministerrat mitteilte.

Die Entlastungen sollen 10 Cent pro Liter betragen. Die Regierung wolle sicherstellen, dass weder der Staat noch Energieunternehmen in dieser Krisensituation profitieren, hieß es. Die neuen Maßnahmen sollen am 1.April in Kraft treten. 18.3.2026 Seite 101.1 – ORF 1 – teletext.ORF.at
Spritpreis-Gesetz gilt ab April
Die Regierung will die neuen Regulierungen der Spritpreise schon in der kommenden Woche in einer Sondersitzung des Nationalrats beschließen lassen. Die geplante Gesetzesänderung soll es der Regierung bzw dem Finanzminister erlauben, bei „Vorliegen einer Krise“ per Verordnung die Betriebsmargen entlang der Wertschöpfungskette zu begrenzen bzw Steuer-Mehreinnahmen durch preisdämpfende Steuersenkungen auszugleichen. Als Vorliegen einer Krise gilt, wenn die Preise von Diesel und Benzin über einen Zeitraum von zwei Monaten um mehr als 30 Prozent steigen. 18.3.2026 Seite 113.1 – ORF 1 – teletext.ORF.at
IEA: Mehr als 400 Mio. Barrel Öl aus Reserven in Kürze frei Die weltweiten Ölreserven werden der Internationalen Energiebehörde (IEA) zufolge in Kürze freigegeben. Öl aus den Lagerbeständen in Asien und Ozeanien sei ab sofort verfügbar, teilte die IEA gestern mit. Öl aus Europa und Amerika folge Ende März. Bei den geplanten Mengen handle es sich bei 72 Prozent um Rohöl und bei 28 Prozent um Ölprodukte. Zugesagt seien 271,7 Millionen Barrel aus staatlichen Reserven und 116,6 Millionen Barrel aus vorgeschriebenen Industriebeständen. 15. März 2026, 17.32 Uhr red, ORF.at/Agenturen IEA: Mehr als 400 Mio. Barrel Öl aus Reserven in Kürze frei – news.ORF.at
Öl: G7 offen für Freigabe von Reserven Die Finanzminister der 7 führenden Industrienationen (G7) sind grundsätzlich bereit, wegen des Nahost-Krieges in die Ölmärkte einzugreifen. Dazu gehöre die Freigabe von Ölreserven, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Noch sei es aber nicht so weit. Man habe sich darauf verständigt, bei Bedarf alle notwendigen Instrumente zur Stabilisierung des Marktes einzusetzen. Dazu gehöre auch die mögliche Freigabe der Lagerbestände. Derzeit gebe es jedoch weder in Europa noch in den USA Versorgungsprobleme. Seite 153.1 – ORF 1 – teletext.ORF.at 10.3.2026
Euro-Finanzminister beraten über Krieg Im Zentrum des Treffens der EU-Wirtschafts- und Finanzminister heute in Brüssel stehen Diskussionen über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran und des Ukraine-Krieges. Großes Thema werden die Energiepreise sein. Beschlüsse dazu sind keine zu erwarten. Finanzminister Marterbauer (SPÖ) betonte vor dem Treffen, sein Anliegen sei, dass die Energiepreise sinken. Als Möglichkeiten nannte er ein Eingreifen in die Preise direkt oder eine Begrenzung der Margen. Besprochen wird auch das Paket zur Marktintegration und -aufsicht. Seite 122.1 – ORF 1 – teletext.ORF.at 10.3.2026
Sprit: Kocher gegen vorschnelles Handeln Fast zwei Euro kostet der Liter Diesel im Schnitt, Super ist um rund 20 Cent günstiger. Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP haben unterschiedliche Vorschläge, wie den hohen Spritpreisen beizukommen ist. Während Kanzler Stocker (ÖVP) eine zeitweise Senkung der Steuern auf Treibstoffe andenkt, sprach sich Vizekanzler Babler (SPÖ) für einen Preisdeckel aus. OeNB-Gouverneur Kocher warnt vor überhasteten Maßnahmen, die Lage könne sich auch bald ändern. Er verweist auf Nachteile der genannten Vorschläge. Auch das Freigeben strategischer Ölreserven sei eine mögliche Maßnahme, so Kocher. Seite 113.1 – ORF 1 – teletext.ORF.at 10.3.2026