Einigung auf Strompreis-Bremse
Die Regierung hat sich auf eine neue Strompreis-Bremse geeinigt.
Ab dem Sommer soll der Strompreis für Haushalte gedeckelt werden, sobald er eine gewisse Grenze überschreitet, bestätigt das Büro von Staatssekretärin Schmid (SPÖ) einen Bericht der „Kronen Zeitung“.

Das soll heute im Ministerrat beschlossen werden.
Sobald der durchschnittliche Strompreis für Endkunden über 16,5 Cent pro Kilowattstunde steigt, soll der Preis auf 10 Cent für 2.900 kWh pro Jahr begrenzt werden.
Strompreis-Bremse für den Krisenfall
Ausgelöst werden soll der Energiekrisenmechanismus, wenn der Arbeitspreis für Haushalte über drei Monate hinweg über 16,5 Cent je Kilowattstunde liegt und die Großhandelspreise drei Monate lang 165Euro pro Megawattstunde überschreiten.
Dann wird der Preis laut Regierung gedeckelt.
Die Energiepreis-Frage aber nicht nur für Haushalte entscheidend, sondern auch für die Industrie, so Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer (ÖVP).
Daher habe man sich auch auf ein Industriestrompaket geeinigt.
Dieser „Schutzschirm“ soll aus dem bestehenden Energiekrisenbeitrag finanziert werden.
27.5.2026