Weniger zahlen für Medikamente
Arzneimittel jetzt leistbarer
Seit 1. Jänner 2026 gelten in Österreich neue Regeln für die Kosten von Medikamenten.

Der wichtigste Punkt: Alle verordneten und erstattungsfähigen Medikamente werden jetzt im Heilmittelkostenkonto mitgerechnet – auch jene, die günstiger sind als die Rezeptgebühr von 7,55 Euro.
Früher war das nicht so. Günstige Medikamente musste man oft komplett selbst zahlen, sie zählten nicht zur Kostengrenze.
Die neue Regelung sorgt nun dafür, dass niemand mehr als zwei Prozent seines Jahreseinkommens für Medikamente zahlt.
Ist diese Grenze erreicht, zahlt man für den Rest des Jahres keine Rezept gebühren mehr. Davon profitieren vor allem Menschen mit wenig Einkommen und chronisch Kranke, die regelmäßig Medikamente brauchen. Sie erreichen die Grenze jetzt schneller und sparen Geld.
Ab 2027 wird die Entlastung noch stärker ausfallen. Dann sinkt die Grenze auf 1,5 Prozent.
Wichtig: Nicht miteingerechnet werden Arzneimittel, die etwa für Schönheitszwecke, Wellness oder Verhütung gedacht sind.
Und: Wer von den Rezeptgebühren befreit ist, bleibt das auch weiterhin.
Mehr: oegb.at/medikamente-werden-leistbarer