Kinder des Krieges 26.4.

26. April 2025 – 17. Jänner 2027

Kinder des Krieges

Aufwachsen zwischen 1935 und 1955, Sonderausstellung im Haus der Geschichte

© Marga Spanni

Sie haben Bombenkrieg, Flucht, Verfolgung und den Verlust von Familienmitgliedern miterlebt. Unter dem NS-Regime sind sie mit der Utopie der „Volksgemeinschaft“ aufgewachsen – als Teil davon oder von ihr ausgegrenzt. Ihre Väter waren oft abwesend: Als Soldaten an der Front und in Gefangenschaft. Sie wurden in der Schule, bei der Hitlerjugend und beim Bund Deutscher Mädel indoktriniert und waren ein willkommenes Motiv für die Propaganda des „Dritten Reichs“. Sie erlebten als Jüdinnen und Juden die menschenunwürdigen Strapazen von Konzentrationslagern und Zwangsarbeit. Viele von ihnen wurden ermordet. Die Kinder der Kriegsgeneration mussten früh erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Ihre Spielräume waren begrenzt – und doch nutzten sie diese auf ihre Weise.

Die Sonderausstellung richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren: Auch wenn die Ereignisse und Verbrechen des Zweiten Weltkriegs bereits drei Generationen zurückliegen, wirken sie doch bis in die Gegenwart nach.

Kinder des Krieges – Aufwachsen zwischen 1938 und 1955 | Museum Niederösterreich