Fernbus-Terminal am Handelskai

Reisen mit dem Fernbus werden immer beliebter. Busreisen sind eine wichtige Ergänzung zu Bahn- und Flugreisen und eine klimaschonende Alternative zu Autofahrten. Der neue Fernbus-Terminal wird am Handelskai beim Stadion Center im 2. Bezirk liegen und damit unmittelbar an das Autobahnnetz (A23) und bestens an den öffentlichen Verkehr angebunden sein.

Visualisierung zeigt überdachte Halle mit Bushaltestellen.

Der Terminal soll eine Visitenkarte für die Stadt und ein Impuls für die Umgebung sein – modern, übersichtlich, gut organisiert. Ziel ist es, künftig alle internationalen Fernbusse im neuen Terminal zu bündeln.

Das Projekt am Handelskai ist ein wichtiger Impuls für das neue Quartier Waterfront am Donauufer.

Gestaltung

Der neue Fernbus-Terminal ist offen, hell und übersichtlich gestaltet. Herzstück des Siegerentwurfs ist ein markantes, luftiges Dach über dem Verkehrsgeschoß. Die Dachlandschaft besteht aus abwechselnd verglasten und begrünten Feldern. Sie schützt vor Wetter und ermöglicht Durchblicke. Ein angrenzender Steg schafft eine neue Verbindung zum Donauufer.

Das Hochhaus über dem Terminalbereich am Ende der Engerthstraße wird circa 105 Meter hoch. Es ist jedoch für eine spätere Realisierungsphase geplant. Die rundherum verglaste Wartehalle gibt die Sicht in und durch den Busterminal frei. Am anderen Ende des Areals, verbunden durch das Dach über den Bussteigen, befindet sich entlang des Handelskais das „Haus am Kai“. In den Untergeschoßen werden sich die Service- und Verwaltungsräume des Busterminals befinden. In den 4 Obergeschoßen wird es ein Hotel mit Donaublick geben.

Verkehr und Mobilität

Die Zu- und Abfahrt der Fernbusse finden über den Handelskai statt, unmittelbar von der beziehungsweise zur A23. Ein Steg über den Handelskai zum rechten Donauufer dient Fußgänger*innen und Radfahrer*innen als Verbindung.

Die bestehenden öffentlichen Buslinien entlang der Engerthstraße und des Marathonwegs bleiben erhalten. Zugänge zum Terminalgebäude wird es an der Engerthstraße und am Marathonweg geben. Der Innenbereich wird barrierefrei gestaltet.

Grün und Freiraum

Die Engerthstraße wird für den Fußverkehr aufgewertet. Der Marathonweg soll unter anderem durch Bepflanzungen und einen Zugang zum Verbindungssteg zum rechten Donauufer verbessert werden. Das Hochhaus wird begrünt und ein großzügig bepflanztes Dach bekommen. Auf den Dächern sind Photovoltaik-Anlagen vorgesehen.

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