PISA: Rückgänge bei Lesen und Mathe

Bei den Ergebnissen der heute veröffentlichten PISA-Studie 2025 liegt Österreich im OECD-Trend: In Lesen und Mathematik gibt es Leistungsrückgänge, in Naturwissenschaften Zuwächse.

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Am besten schnitten OECD-weit wie üblich Südkorea und Japan ab, in Europa erreichten Estland (Naturwissenschaften, Mathe, Lernen in digitaler Welt) und Irland (Lesen) die besten Werte.

An der Studie im Frühjahr 2025 nahmen Schülerinnen und Schüler aus 90 Ländern teil.

PISA-Studie: OECD-weit Rückgange

Die von den heimischen Schülerinnen und Schülern erreichten Punkte bei der jüngsten PISA-Studie lagen erstmals in allen Disziplinen über dem OECD-Schnitt.

Das lag allerdings vor allem daran, dass in anderen Ländern die Leistungen noch stärker zurückgingen.

Bemerkenswert ist vor allem die negative Entwicklung beim Lesen: In Europa erreicht mittlerweile nur mehr Irland den ursprünglichen Mittelwert von 500 Punkten.

Mit 467 Punkten rangiert Österreich mittlerweile sogar hinter der Türkei (472), befindet sich dabei aber in Gesellschaft der Schweiz (470) und Deutschlands (465).

8.9.2026

Gründe für schlechte PISA-Ergebnisse

Wenig Erfreuliches ergibt der jüngste PISA-Test, die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler haben sich beim Lesen und in Mathematik verschlechtert.

Ein entscheidender Faktor in Österreich ist nach wie vor die soziale Herkunft der Kinder. Negativ bemerkbar macht sich auch die Bildschirm-Zeit.

„Je früher und je länger die Kinder am Bildschirm sind, desto weniger Konzentrationsfähigkeit haben sie“, so Bildungsminister Wiederkehr (NEOS).

Auffallend hierzulande ist auch, dass Kinder aus ärmeren Familien und jenen, wo nicht Deutsch die Erstsprache ist, beim Test deutlich schlechter abschneiden.

9.9.2026

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