G7-Länder geben große Ölmengen frei

Die G7-Staaten haben sich wegen der hohen Spritpreise auf die Freigabe von bis zu 100 Mio Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven geeinigt.

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US-Präsident Trump hatte Europa mit einem Diesel-Exportstopp gedroht, um eine Freigabe der Reserven zu erzwingen.

Im Gegenzug verpflichteten sich nun alle G7-Mitglieder inklusive der USA, auf Exportbeschränkungen für Energie untereinander zu verzichten. Die Freigabe soll sofort beginnen. Die Ölpreise gaben bereits nach.

G7-Staaten wollen Spritpreise senken

Mit der Freigabe von Öl- und Dieselreserven wollen die G7-Staaten die Spritpreise senken. Fachleute sind aber skeptisch.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet allenfalls eine kurzfristige Entlastung. Für eine dauerhafte Normalisierung der Energiepreise müsse die Schifffahrtstraße von Hormus öffnen.

Entscheidend für Autofahrer sei auch, wie groß der Dieselanteil der freigegebenen Reserven sei. Das gehe aus der G7-Mitteilung nicht hervor.

EU begrüßt Diesel-Freigabe der G7

Die EU hat die Entscheidung der G7Länder, keine Kraftstoff-Exportverbote gegenüber verbündeten Ländern zu verhängen, begrüßt. Brüssel unterstütze zudem „eine von der IEA koordinierte Freigabe von Brennstoffreserven“, sagte EU-Kommissionschefin von der Leyen.

Frankreichs Präsident Macron, unter dessen Vorsitz die Videoschalte stattfand, sagte, er hoffe, dass die Maßnahmen zu einem Rückgang der Preise auf den Weltmärkten führen.

Ende September hatte US-Präsident Trump angekündigt, einen Exportstopp für Diesel zu prüfen, der auch die europäischen Länder betreffen würde.

3.10.2026

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