Medikamenten-Kosten steigen
In Österreich steigen die Kosten für Medikamente rasant an.
Seit 2013 haben sich die Ausgaben der Sozialversicherung für Medikamente fast verdoppelt, 2025 lagen die Ausgaben 4,9 Milliarden Euro.

Die Sozialversicherung sieht den Kostendruck wegen der alternden Bevölkerung weiter wachsen.
Gesundheitsministerin Schumann (SPÖ) sieht auch die Pharmaindustrie in der Verantwortung:
Neben geplanten Maßnahmen wie der zentralen Medikamentenbeschaffung sollten faire Preise durch Pharmaunternehmen sichergestellt werden.
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Pharma-Sprecher: „Billigste Kosten“
Aus der Pharmaindustrie gibt es Kritik an der Studie zu hohen Medikamentenpreisen in Österreich.
Diese beruhe rein auf den Listenpreisen, sagt Alexander Herzog, Generalsekretär des Verbands der Pharmazeutischen Industrie im Ö1-Morgenjournal.
„Es zahlt aber kein europäisches Land die Listenpreise“, betont er.
Man müsse auch die Rabatte und Rückzahlungen beachten, die die Pharmaindustrie an das Sozialversicherungssystem leiste.
Berechne man das auch mit ein gehöre „Österreich zu den Ländern mit den vergleichsweise billigsten Kosten“, sagt Herzog.
16.7.2026